Besprechungen

   

 

"Doch Einfälle und Phantasie brauchen eine Form. Und die hat der blonde Junge mit dem asketischen Romantikergesicht noch nicht gefunden."
        Rheinische Post über "pizzicato" (20.1.1965)

 

"Sein 'bärndütsches Gschichtli', in dem er sich über die eigenständigen berndeutschen Ausdrücke lustig macht, ist reizend - aber sein Berndeutsch lässt zu wünschen übrig."
        
Das Volk, Olten, über die Uraufführung des "Totemügerli" im Programm "Die Sparharfe" (11.10.1967)

 

"Die Kleinkunst ist wohl da, doch fehlen zeit- und sozialkritische Aspekte, die dem Kabarett das Gepräge verleihen."
        
Neue Zürcher Zeitung über "Cabaret in 8 Sprachen" (28.4.1970)

 

"Es bleibt bei Beschreibungen, Zufälligkeiten, Ereignissen, die alle auch etwas Beängstigendes haben; doch wird das nur benannt, nicht poetisch verwirklicht."
         Die Tat über "Wo?" (30.4.1976)

 

"Es ist einfach eine Zumutung und eine grobe Verletzung der Konzession, wenn ein Mann, der völlig einseitig denkt, regelmässig seine Parolen hinausposaunen kann, ohne dass man etwas dagegen tun kann."
         Die Vorstadt über die Fernsehsendung "Denkpause" (19.1.1982)

 

"Unsere Lehrerin hat uns die Geschichte "Die Rückeroberung" vorgelesen. Ich fand sie etwas langweilig."
         ein Schüler aus Balsthal über "Die Rückeroberung" (März 1984)

 

"Das alles ist sicher sehr schön für Herrn und Frau Hohler und für ihre Kinder."
         Der Tagesspiegel über "Vierzig vorbei" (2.10.1988)

 

"Eine wirkliche Übersetzung des Stoffes findet nicht statt, so dass er literarisch uninteressant und allzu vordergründig präsentiert wird."
         Aargauer Tagblatt über "Der neue Berg" (28.10.1989)

 

"Ein APO-Opa aus der Öko-WG."
         tz München über "Ein Abend mit Franz Hohler" (5.12.1990)

 

„Hohlers neuer Band bringt einem Mani Matter nicht näher.“
         Der Bund über „Mani Matter, ein Porträtband“ (1.10.1992)

 

"Es erfordert keine sonderliche Intelligenz, festzustellen, wie sauer der Regen schmeckt, wie explosiv ein AKW ist, wie langweilig die Gegend, da, wo Du wohnst."
         Das Magazin in der Rubrik "Der offene Brief" (38/93)

 

"In Hohlers "Drachenjagd" treten kostenlose Zeitkritik-Klischees in Legionsstärke zur überraschungslosen Generalversammlung an."
         Zürichsee-Zeitung über "Drachenjagd" (3.2.1994)

 

"If only Schlumpf had let the penguins speak for themselves. Go, but take earplugs."
         Voice, New York über den Text zu H.U.Schlumpfs Film "Der Kongress der Pinguine" (10.1.1995)

 

"Vielleicht sollte Hohler, der ja auch mit seinem letzten ziemlich schwachen Kabarettprogramm "Drachenjagd" die Geduld seiner Anhänger auf eine harte Probe stellte, eine schöpferische Pause einlegen."
         Badische Zeitung über "Die blaue Amsel" (7.10.1995)

 

"Ebenso wenig innovativ, doch ein potenzieller Renner in der Messe-Kategorie "Schweizer Bücher" ist Franz Hohlers Bergsturz-Novelle "Die Steinflut"."
         FACTS über "Die Steinflut" (40/98)

 

"Es ist nie eine gute Idee, wenn alte Männer Kinderbücher für kleine Mädchen schreiben."
         Zitty Berlin über "Wenn ich mir etwas wünschen könnte" (März 2000)

 

"Im Grossen und Ganzen ist Hohlers Prosa tot."
         literaturkritik.de über "Zur Mündung" (Nr.6/Juni 2000)

 

"Ich fand das Tschipo-Buch eigentlich recht lustig, nur passierte immer das was passieren musste. Zum Beispiel auf der ersten Insel: kaum war Tschipo bei Tschako träumte er von einem Boot. Wissen Sie, was ich meine?"
         ein Viertklässler aus Interlaken über "Tschipo" (20.12.2000)

 

"Ernsthaft verstaubt."
         Berner Zeitung über eine Diskussion von F.H. mit Klara Obermüller (14.2.2002)

 

"Etwas ausgeleiert"
         Bieler Tagblatt über "Zum Glück" (27.9.2002)

 

"In den zehn Erzählungen seines jüngsten Buches allerdings überwiegt dann doch der pädagogische Eifer."
         Frankfurter Allgemeine Zeitung über "Die Torte" (17.2.2005)

 

" '52 Wanderungen' ist ein Buch, auf das man ohne Verlust verzichten kann."
         P.S. über "52 Wanderungen" (3.3.2005)

 

“Und wie im bürgerlichen Rührstück ist am Ende alles wieder gut“
         Tages-Anzeiger über “Es klopft“ (30.8.2007)

 

„... und weil Hohler oft den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören verpasst und mit einem letzten unnötigen Satz einen ganzen Text verdirbt.“
         News über „Das Ende eines ganz normalen Tages“ (4.9.2008)

 

"Und warum schreibt der 67-Jährige nicht endlich über das Lange, das Schwierige, das Erwachsene?"
         Basler Zeitung über "Das Kurze. Das Einfache. Das Kindliche" (1.10.2010)

 

"Was von der Anlage her faszinierend klingt, ist in der Umsetzung leider nicht so überzeugend. Die Protokolle sind häufig banal und ohne praktischen Nutzen."
         SonntagsZeitung über "Spaziergänge" (22.4.2012)

 

"Für Freunde des parfümierten Sozialkitsches ist das Buch aber durchaus lesenswert."
         Tagblatt der Stadt Zürich über "Gleis 4" (7.8.2013)

 

"Unterwegs begrüsst Hohler unter vielen anderen einen Tessiner Soldaten oder eine Bäuerin auf dem Weg zur Schwägalp, doch weiter bringen diese Begegnungen nichts.“
         Züritipp zum Dokumentarfilm „Zum Säntis - unterwegs mit Franz Hohler“ (26.6.2014)

 

„Ich muss es leider sagen; die neuen Kurzgeschichten von Franz Hohler sind überwiegend enttäuschend; vorwiegend Plattitüden – wo bleibt da die Fabulierkunst, die Hohlers frühere Geschichten auszeichneten?“
         Kundenrezension zu „Ein Feuer im Garten“, Amazon (13.10.2015)

 

„Sein 8. Jahrhundert wirkt wie eine von allen Reizen des Originals bereinigte Kinderbibel."
         Tages-Anzeiger zu "Das Päckchen" (7.11.2017)

 

 

Vielleicht ist aber doch noch eine Selbst- und eine Fremddarstellung am Platz.
Wenn Sie meine Ansprache bei der Verleihung des Solothurner Literaturpreises 2014 und die Laudatio von Hans-Ulrich Probst oder meine Ansprache zum Kunstpreis der Stadt Zürich 2005 und die Laudatio von Lukas Bärfuss  oder diejenige zum Aargauer Kulturpreis 2002 mit der Laudatio von Urs Widmer lesen wollen – dann los!

Oder halt! - Wer eine interessante und feinsinnige Analyse meiner Texte lesen will, kann sich die Dissertation von Peter Blume kommen lassen:
Peter Blume, „Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen...“ Kommunikative Aspekte moderner Erzählliteratur am Beispiel des literarischen Werks von Franz Hohler, WAL 9/1997, zu beziehen beim Büro der Allgemeinen Literaturwissenschaft, Bergische Universität – Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, Gaußstrasse 20, 42097 Wuppertal.

 

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